Die Segelyacht Brandy aus Stralsund gewinnt die 13. Rostocker Senatorenregatta Das gab es noch nie - 25 Yachten am Start und kein Wind
Teilnehmerrekord! 25 Yachten des Typ Hiddensee hatten sich zur traditionellen Senatorenregatta der Hansestadt Rostock zusammengefunden. Segler aus allen 10 Rostocker Segelvereinen und erstmals auch aus Stralsund wollten zusammen mit Vertretern der Wirtschaft und der Stadt beim Rostocker Segelverein Citybootshafen um den Senatorenpokal segeln, aber kein Lüftchen regte sich...
. Davon ließen sich die Veranstalter aber nicht entmutigen. Kurzerhand wurden die Segelanweisung und der Kurs modifiziert, d.h. Schaukeln und Wriggen war erlaubt und der Kurs wurde verkürzt! In der Hoffnung auf eine kleine Mittagsbrise wurde der Start auf 12.00 Uhr verschoben, und tatsächlich ein kleiner Windhauch strich über das Starterfeld welches bleiern in der Flaute auf der Warnow lag. Am besten erwischte die Segelyacht Brandy diesen kleinen Windhauch und konnte sich vom Feld leicht absetzen. Steuermann Ingo Brandt und seine Besatzung waren extra aus Stralsund für diese Regatta angereist und gelten als ausgewiesene Leichtwetterexperten. Doch immer wieder schlief der Wind komplett ein, die Segelyacht Bourbon nutze die Windpausen am besten und verschaffte sich an der Pierkante den nötigen Schwung und ging in Führung, dicht dahinter folgten die Yachten Kea, Kalkei und Blue Bird.Während die vorderen Schiffe hier und da einen kleinen Windhauch erhaschen konnten ging hinten im Feld gar nichts, einige Boote fuhren zeitweise sogar rückwärts. Da half nur anschaukeln um ein wenig Fahrt ins Schiff zu bekommen, doch dann hatte der Wettergott doch ein Erbarmen und sendete eine winzige Briese über die Warnow, so dass sich die Wettfahrtleitung entschloss noch eine 2. Runde des up-and-down Kurses segeln zu lassen. Vorne wurde es vor dem Ziel noch mal ganz knapp, auf der Zielkreuz kam „Brandy“ noch mal auf, doch Bourbon mit Gunnar Voigt am Steuer rettete den Sieg ins Ziel. Welch eine Freude für die Besatzung zu der auch Dr. Rainer Miebach von der Neptunwerft als einer der Hauptsponsoren der Veranstaltung gehörte und welche Enttäuschung an Bord der „Brandy“. Super gesegelt und am Ende doch geschlagen, dachte sich auch Herr Haacker von der Siemens AG als Gastsegler. Umso größer die Freude bei der Siegerehrung, die Wettfahrtleitung hatte entschieden, es gibt 2 Sieger und der Pokal geht für die beste sportliche Leistung an Segelyacht „Brandy“. Die Teilnehmer begrüßten die salomonische Entscheidung des Veranstalters mit begeistertem Beifall.Die Vertreter der Stadt hatten dieses Mal nicht so viel Glück, Senatorin Ida Schillen wurde auf der Kalmar 14.und Liesel Eschenburg als Präsidentin der Bürgerschaft auf Jelenine kam als 24. ins Ziel. Das tat der Stimmung aber keinen Abbruch, auch ohne Wind ist die Senatorenregatta der ideale Treffpunkt für die Vertreter aus Politik und Wirtschaft und den Seglern.Im Namen der Rostocker Segler bedankte sich Christian Schönrock als Vorsitzender des RSC92 bei allen Sponsoren, die tatkräftig den Kinder- und Jugendsport unterstützen, und Michelle Klink von der Ostsee Sparkasse nutzte die Gelegenheit. und übergab einen Check in Höhe von 800 EUR für die Jugendabteilung des RSC 92. Am Ende hat Frau Senatorin Ida Schillen noch mal das Wort ergriffen und sich nochmals bei allen Helfern dieser wieder mal perfekt organisierten Veranstaltung bedankt und hofft auf wieder stärkere Teilnahme der Senatoren im nächsten Jahr.
Sieger Ingo Brandt rief alle Teilnehmer auf, nächstes Jahr zum Hiddenseetreffen nach Stralsund zu kommen, dann wird die Hiddenseeklasse 35. Wenn das kein Grund zum Feiern ist! Christian Schönrock
Dies ist die Seite der Segelyacht Blue Bird

